© STADTKAPELLE BAD WIMPFEN e.V. 2018  
Freundschaftskonzert mit der Stadtkapelle Dornstetten Von Dschungelklängen, Indianern und Marschmusik Wenn man über 50 Gäste einlädt, macht das viel Arbeit aber auch viel Spaß. So waren die Musiker der Stadtkapelle Bad Wimpfen am Wochenende damit beschäftigt, den befreundeten Musikverein aus dem Nordschwarzwald (und sich selbst) zu verpflegen und zu unterhalten. Am Samstagnachmittag reisten die Dornstettener an und wurden feierlich begrüßt mit einem „Ständle“ am Roten Turm. Anschließend genossen die Musiker bei unerwartet angenehmem Wetter einen Sektempfang sowie Kaffee und Kuchen. Während ihre Gastgeber schnell die Aufräumarbeiten erledigten, erhielten die Besucher eine Führung durch die Stauferpfalz und die Altstadt und mussten dabei feststellen, dass die zwei Vereine nicht nur die Musik gemeinsam haben. Beide haben nämlich ähnlich große, historische Fachwerkstädte als Heimatort. Der Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Konzert am Abend im Kursaal. Für die erste Hälfte nahmen die Gäste aus Dornstetten auf der Bühne Platz. Auf mitreißenden Melodien aus Spanien und einem Phil Collins medley folgten emotionale Momente für die Wimpfener Zuhörer: Dirigent Christof Ruetz widmete das Lied „Somewhere Over the Rainbow“ dem kürzlich verstorbenen Musikerfreund Harald Hermann. Für musikalische Spannung sorgte Daniel Bukvichs „Voodoo“. Der Saal wurde in Dunkelheit getaucht und die Klänge der nächtlichen afrikanischen Dschungel rissen die Zuhörer in ihren Bann. Leise begannen die Geräusche der Natur, bevor sie langsam zu Tiergeschrei und Gesang crescendierten, untermalt von allerlei Mitteln inklusive Rasseln, Pfeifen, Kuhglocken und dem einen oder anderen Musikinstrument. Die Wimpfener Musiker unter Jürgen Krieger gaben Kurt Gäbles „Der blaue Planet“ gefolgt von Disneys Filmmusik „Aladdin“ zum Besten. „Mazama“ von Jay Chattaway beschreibt eine Legende der nordamerikanischen Indianer. Die Schlagzeuger, welche die Probenarbeit oft recht spannend gestaltet hatten, leisteten hierbei ganze Arbeit und ließen das Stück eindrucksvoll erklingen. Als krönender Abschluss spielten beide Kapellen gemeinsam den Marsch „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer. Mehr als 80 Leute auf der Bühne sorgten für einen mächtigen Klang. Das anschließende „gemütliche Beisammensein“ dauerte bis spät in die Nacht. Als die Freunde aus Dornstetten in ihren Bus stiegen, stand schon fest, dass der nächste Besuch nicht allzu lange auf sich warten lassen wird. Maxine Jung
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